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Gewächshausheizung: Effiziente und kostengünstige Möglichkeiten


Um im Gewächshaus früh zu ernten, müssen Sie natürlich unbedingt auf die Heizung achten, da selbst undurchlässige Wände aus Polycarbonat unter den Bedingungen unseres Winters nicht die zum Reifen erforderliche Temperatur liefern. Die billigste, fast kostenlose Option, um das Gewächshaus zu heizen, ist, wenn Sie so viel Glück haben, dass ein Teil der Heizungsleitung unter Ihrer Baustelle verläuft. Wenn Sie diesen Ort gefunden haben, bauen Sie ein Gewächshaus darauf, und das Heizungsproblem ist umsonst gelöst.

Do-it-yourself-Sonnenkollektoren in einem Gewächshaus

Ein solch erfolgreicher Durchgang der Heizungsleitung ist natürlich eher die Ausnahme, daher wenden wir uns anderen kostengünstigen Methoden zum Beheizen des Gewächshauses zu. Die Sonne gibt uns freie Energie, wir müssen sie nur speichern und zur richtigen Zeit nutzen. An einem sonnigen Tag kann die Temperatur im Gewächshaus bis zu + 40 ° C betragen, mit Einsetzen der Dämmerung nimmt sie jedoch stark ab. Um Wärme zu sparen, können Sie eine hausgemachte Solarbatterie im Gewächshaus arrangieren. Graben Sie dazu ein Loch von ca. 15 cm und mit Styropor oder einem anderen Material mit guten Wärmedämmeigenschaften auskleiden. Zum Abdichten eine Polyethylenfolie auflegen. Gießen Sie grobkörnigen, angefeuchteten Sand auf Polyethylen und füllen Sie die Grube mit Erde. Dieses eher primitive Design speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts allmählich ab, wodurch die Luft im Gewächshaus erwärmt wird. Aufgrund des Mangels an Sonnentagen ist es jedoch unwahrscheinlich, dass diese Methode zur Hauptmethode wird. Daher ist es besser, sie zusammen mit anderen Heizmethoden als zusätzliche Methode zu verwenden.

Biokraftstoffheizung

Das Beheizen des Gewächshauses mit Gülle ist sehr effektiv, relativ billig sowie sicher, umweltfreundlich und vorteilhaft für Pflanzen, die mit der Wärme Mineralien nachfüllen. Durch chemische Zersetzungsprozesse entsteht Wärme. Gülle unterschiedlicher Herkunft setzt Wärme in unterschiedlichen Mengen frei. Die höchste Temperatur von 33-38 ° C kann Pferdemist für bis zu 90 Tage liefern. Die durch Kuhabfälle erzeugte Wärme hält die Temperatur 12 Tage lang auf einem Niveau von 12 bis 20 ° C. Schweinegülle ist weniger effektiv, kann jedoch auch die Temperatur im Bereich von 14 bis 16 ° C bis 70 Tage halten. Übrigens ist auch die durch pflanzliche Abfälle erzeugte Wärme von großer Bedeutung, beispielsweise erhitzt verfaulte Rinde den Boden fast 4 Monate lang auf 20-25 ° und Sägemehl erhitzt die Erde auf 20 °, wenn auch nur für ein paar Wochen.

Wenn es erforderlich ist, das Gewächshaus in kurzer Zeit zu erwärmen, können Sie Winterweizenstroh oder morsches Laub verwenden, die Temperatur steigt schnell um 40-45 °, aber der Effekt ist kurzfristig, dann müssen Sie mit anderen Methoden weiter heizen. Erfahrene Gärtner, die das Gewächshaus biologisch heizen, kombinieren verschiedene Brennstoffe: Gülle mit Sägemehl und Rinde, Stroh mit Gülle, Sägemehl mit Rinde. Um wärmeerzeugende Prozesse zu beschleunigen, wird heißes Wasser oder Branntkalk in den Abfall gegossen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg einer solchen Heizung ist das Vorhandensein von Stickstoffdüngern im Boden, eine gute Belüftung und eine normale Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus.

Luftheizung

Eine andere kostengünstige Heizmethode kann für ein Foliengewächshaus verwendet werden, das mit eigener Hand eingerichtet werden kann - Luftheizung. Dazu benötigen Sie eine Rohrleitung von ca. 2 bis 2,5 Meter, ziemlich breit - mit einem Durchmesser von 50 bis 60 cm. Ein Ende des Rohrs befindet sich in einem Gewächshaus, in der Nähe des anderen wird ein Feuer entzündet. Durch das Rohr strömt heiße Luft direkt in das Gewächshaus, was gravierende Nachteile mit sich bringt: Sie müssen das Feuer ständig überwachen, und es besteht eine gewisse Brandgefahr.

Ofenheizung

Eine sicherere und weniger belastende Art, das Gewächshaus zu heizen, besteht darin, im Vorraum des Gewächshauses einen Ziegelofen auszulegen. Von dort geht ein Schornstein ab, der unter den Betten (Gestellen) hindurchführt und auf der gegenüberliegenden Seite austritt. Der verwendete Brennstoff ist fest (Brennholz, Kohle) oder gasförmig. Diese Heizmethode ist insbesondere für kleine Gewächshäuser vorteilhafter als die elektrische. Der Ofen sollte nicht näher als 25-30 cm von der Wand des Gewächshauses entfernt sein, der Abstand vom Garten (Gestell) zur Oberseite des Schweins darf nicht weniger als 15 cm betragen.

Darüber hinaus gibt es eine Warmwasserbereitung für Gewächshäuser, eine der effektivsten Möglichkeiten.

Gewächshausheizung


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